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Auf dem Werratal-Radweg


Mit dem Fahrrad auf dem Werratal-Radweg
Der Werratal-Radweg führt von den Werraquellen am Rennsteig des Thüringer Waldes über die Rhön bis zur Wesermündung nach Hann. Münden. Er ist überaus gut ausgeschildert und besticht durch reizvolle Landschaften, fachwerkbunte hübsche Städte und Dörfer und durch viele Kulturstätten.
7 Radfahrerinnen und Radfahrer fuhren einen Teil dieser Strecke vom 5. bis zum 9. September.
Wir starteten in Meinigen und hatten unsere erste Übernachtung in Bad Salzungen. Dort beginnen die Salzvorkommen, die das Leben im Werratal so nachhaltig geprägt haben. Das Gradierwerk und das Keltenbad legen ein Zeugnis dafür ab.
Am nächsten Tag besuchten wir vormittags das Erlebnisbergwerk in Merkers und erfuhren bei einer ca. 3-stündigen sehr interessanten und spannenden Führung unter Tage viel über den Kaliabbau. Dies war ein wirkliches Highlight. Am Nachmittag ging es dann weiter über Heringen nach Dankmarshausen, unserem zweiten Etappenziel. Dort befindet sich der „Monte Kali“, eine weithin sichtbare, begehbare Salzhalde , von der aus man einen weiten Blick über die Rhön und den Thüringer Wald hat.
Die Kulturstadt Eisenach war am dritten Tag unser Etappenziel. Hier standen eine Besichtigung der Altstadt und des Bachhauses sowie – natürlich - ein Aufstieg zur Wartburg auf dem Programm. Leider war an diesem Tage das Wetter trübe und regnerisch, so dass man dem Blick von der Wartburg über den Thüringer Wald nicht so recht genießen konnte. Dafür haben wir am Abend dann aber beim Bowling ein „Ersatzvergnügen“ geschaffen.
Der vierte Tag führte uns dann entlang der malerischen Flußlandschaft durch die Rhön und die wunderschönen Städte Creuzburg, Treffurt und Eschwege nach Bad Sooden-Allendorf, das durch seine Fachwerkarchitektur und die Gradierwerke und den Kurpark beeindruckt. Wilhelm Müllers berühmtes Gedicht „Der Lindenbaum“, in der Vertonung von Franz Schubert als Volksweise „Am Brunnen vor dem Tore“ bekannt, entstand hier am Söder Tor.
Der fünfte Tag schließlich schließlich führte uns über die Kirschenstadt Witzenhausen (wo im Mai eines jeden Jahres tausende von Kirschbäumen die Stadt in eine weiße Pracht verwandeln) nach Hann. Münden, das wir gegen Mittag erreichten. Nach dem Stadtrundgang nahmen wir am Nachmittag den Zug zurück nach Berlin über Halle (Saale), wo wir den 2-stündigen Aufenthalt noch zu einer kurzen Besichtigung des Stadtzentrums nutzten.
Manfred Jahns