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Ins Ruppiner Land zum Gundelacksee

Die Schlechtwetter-Prognose für den 20. Juni muss wohl nicht gerade dazu angetan gewesen sein, die Lust an einer Radtour zu entfachen.

Einige hatten jedenfalls schon vorher mit Hinweis darauf abgesagt. Somit fanden sich nur 5 Teilnehmer am morgendlichen Treffpunkt ein, die aber gemeinsam beschlossen, dass die Tour gefahren wird.

Um es vorweg zu nehmen: All die, die es vorzogen zu Hause zu bleiben, haben zwei erlebnisreiche Ereignisse verpasst. Zum einen die schöne Ruppiner Landschaft und zum anderen mehrere heftige Regengüsse in freier Natur. Vor Regen kann man sich bekanntlich schützen, indem man entsprechende Kleidung anlegt und – sofern die Möglichkeit dazu besteht – sich unterstellt. Beides haben wir getan, letzteres allerdings – in Ermangelung fehlender Alternativen - unter Bäumen mit nur bedingt regenundurchlässiger Wirksamkeit. Daraus folgt, dass wir doch ganz schön nass geworden sind. Wie die Fotos belegen, haben wir das aber eher von der heiteren Seite gesehen (zumindest hinterher).

Jedenfalls kamen wir mit erheblichem Zeitverlust mittags in Lindow an, wo wir in einem schönen Restaurant am Gundelacksee ausgiebig Mittagspause machten, das leckere Essen genossen und die nassen Sachen trockneten. Wir beschlossen, die Tour abzukürzen und auf die planmäßige Umrundung des Gundelacksees zu verzichten. Somit ging es am Nachmittag bei – man merke auf! – Sonnenschein zurück nach Gransee, wo wir (bevor wir den Nachmittagszug nach Berlin nahmen) noch im hübschen, sonnenüberfluteten Innenhof eines Cafés frischen Obstkuchen genießen konnten.

Alles in allem eine etwas beeinträchtigte, ansonsten aber recht heitere Tour, die im nächsten Jahr (bei hoffentlich besserem Wetter) in voller Länge wiederholt wird.

 

Manfred Jahns

Auch eine verregnete Radtour...
... kann doch ganz lustig sein.